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Philipp Orphey

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Ich bin 28 Jahre alt und in Deutschland im Saarland groß geworden. Ich hatte eine glückliche Kindheit und spielte die meiste Zeit Fußball.

Schon immer bin ich gerne mit meinen Eltern in Europa herumgereist. Doch mit dem Erwachsenwerden stellten sich intensiveres Fernweh und Reiselust ein. Meine erste selbstständige, lange und weite Reise unternahm ich nach meinem abgeleisteten Zivildienst. Mit einem Freund reiste ich nach Südostasien. Dort auf meiner ersten Reise nur mit einem Rucksack, wurde mir klar, wie wenig materielle Dinge ich für ein erfülltes Leben brauche. Ich suche seither ungegenständliche Schätze in Form von Abenteuern, interessanten Bekanntschaften und verschiedenen Herausforderungen.

In meinen Zwanzigern bin ich als eingeschriebener Literatur- und Kunstgeschichtsstudent meistens am Arbeiten und Reisen gewesen und weniger an der Universität. Meine Studienzeit war weniger darauf bedacht schnell einen Abschluss zu finden, um früh arbeiten zu können. Ich nutzte diese Zeit aber und lernte Sprachen, Photographieren, Schreiben und bildete mich in verschiedenen Bereichen. Also bummelte ich durch die Welt und vertraute darauf, dass mir eine Idee kommen wird, „was ich mal machen will“. Was ich machen will, war mir eigentlich schon immer klar: Reisen und Lernen. Nur wie ich das anstelle, war unklar. Mittlerweile habe ich mir einen stabilen Rahmen errichtet, der mir ermöglicht, die meiste Zeit unterwegs zu sein. In all der Zeit sind mir natürlich etliche Ideen gekommen, was ich noch so anstellen will in meinem Leben. Eine davon ist „Das Projekt: Ruine“ Klicke, um mehr zu erfahren.

 

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 Schreiben

Sachverhalte, Gefühle, Geschichten zu Blatt Papier zu bringen, war für mich schon immer eine spannende Leidenschaft. Seit vielen Jahren schreibe ich nun, mit gelegentlichen kreativen Pausen, alles mögliche. Eigentlich wollte ich schon lange einen Roman schreiben, aber mein bislang turbulentes Leben hat es nicht erlaubt, dass ich mich längere Zeit an einem Schreibtisch aufhalte und etwas Größeres zu Ende bringen kann. Immerhin habe ich mit Lust-4-Life als Plattform die Möglichkeit, meine Reiseerfahrungen präsentieren zu können. Ich stelle hier meine Erlebnise in einen fiktionalen Rahmen und lasse offen, was ich wirklich erlebt und was ich dazugedichtet habe. Lest hier zum Beispiel, wie wichtig Ordnung für mich scheinbar ist.


Photographie

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Einer meiner ersten Schritte, die ich machte, nachdem der Entschluss gefasst war, eine Website zu machen, war mich intensiv mit Photographie auseinanderzusetzen. Mit Internet und Büchern lernte ich, was ich für notwendig hielt – und lerne immer noch mehr – und kaufte mir eine gebrauchte Spiegelreflexkamera. Das ist jetzt drei Jahre her. Auf meinen Reisen konnte ich mich photographisch immer weiterentwickeln und meine Kamera ist zu meinem ständigen Begleiter geworden.

Durch das Photographieren hat sich meine Wahrnehmung verändert und geschärft. Ich nehme die verschiedenen Lichtverhältnisse, Wolkenformationen, Sonne, Mond und Sterne bewusster war. Ich schaue mir Gesichter genauer an und bin immer aufmerksam -ganz automatisch- auf der Suche nach einem interessanten Motiv.


Mein erster Jakobsweg

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2013 machte ich mich zum ersten Mal, nach mehrmaliger Empfehlung eines Freunds, auf zum Jakobsweg. Ich habe bis dahin schon viele faszinierende Reisen unternommen, doch der Spirit auf dem Jakobsweg nahm mich vom ersten Tag an gefangen. Ab Logroño begleitete mich ein sehr guter Kindheitsfreund. Dieses Neuaufleben einer Freundschaft und dass wir die letzten hundert Kilometer ohne Geld laufen mussten, machten diese Reise zu einer sehr besonderen Erfahrung. Natürlich kehrte ich auf den Jakobsweg zurück, auf verschiedene und sammelte weitere Erfahrungen.

Der Jakobsweg und das damit einhergehende Gefühl der Freiheit, sowie viele inspirierende Menschen, die ich dort getroffen habe, haben sicherlich meinen Plan und Entschluss gestärkt, wenn nicht sogar iniziiert, eine Website zu schaffen, auf der ich meine Leidenschaften ausleben kann und eventuell davon Leben kann(klicke, um mehr zu erfahren).

Ferner hat sich die Idee manifestiert eine nachhaltige, ökologische Yoga-Herberge zu schaffen. Es gibt noch viel zu tun bis dahin, doch die Idee existiert bereits: Lies hier mehr darüber nach.


Yoga

Meinen Weg zu Yoga fand ich über die Meditation. Ich wollte länger im geraden, aufrechten Sitz meditieren können. Deshalb begann ich mit Asanas (yogische, körperliche Übungen). Schnell wurde mir klar, dass Yoga eine Art Kunst ist, aus verschiedenen Methoden bestehend, die das körperliche und geistige Leben spürbar verbessert.

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Ich übte also weiter Yoga, immer intensiver und mit immer größer werdender Überzeugung. Ich begann mir theoretisches Wissen anzueignen, indem ich einige grundlegende Werke las, und ich begann meine ersten eigenen Übungsabfolgen zu kreieren.
Dass ich eines Tages Yogalehrer sein wollte, war früh klar, doch dass es so schnell gehen würde, habe ich nicht erwartet. Einige glückliche Weichen des Schicksals mussten sich so stellen, dass ich im März 2017 in Rishikesh, der Hauptstadt des Yogas, mein Yoga Teacher Training absolvieren konnte. Ein ausführlicher Bericht darüber ist in Arbeit.
Umgehend nach meiner Ausbildung begann ich andere Reisende in Indien zu unterrichten, später unterrichtete ich Freunde zuhause. Auch auf dem Jakobsweg 2017 gab ich Yogastunden für Pilger. Den Leuten macht’s Spaß, mir macht’s auch Spaß und so werde ich meinen Weg als Lehrer weitergehen

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Auf diesem Weg gibt es noch unendlich viel zu lernen. Yoga umfasst so viele tiefgehende Themen. Ich möchte weitere Fortschritte machen und diese auch hier mit euch teilen.

Bald folgt eine Kategorie „Yoga“ auf Lust-4-Life.


Danksagung:

an mein Schicksal, das immer die richtigen Tore für mich öffnet; das mich in einem modernen, wohlhabenden Land aufwachsen ließ, mit Eltern, die das alles so akzeptieren und fördern

an alle meine Freunde, die großen Einfluss auf meine Entwicklung hatten und haben und mich grounden und definieren

an alle, die ich auf Reisen kennengelernt habe, die freundlich zu mir waren und mich inspirieren konnten

an alle, die noch richtigen Berufen hinterhergehen und so nicht nur ermöglichen, dass ich es anders machen kann, sondern auch die Gesellschaft am Laufen halten

an mich selbst, meine Ausdauer, meinen Glauben, meine Tatkraft, dass ich es bis hierher geschafft habe und an meine Zuversicht, dass ich es noch viel weiter schaffen werde